Über mich

Die kurze Version

  • 1980 geboren in Wuppertal
  • 2000 Abitur am Gymnasium Vohwinkel, Wuppertal
  • 2010 Magister in den Fächern Anglistik, Germanistik und Neuere Geschichte an der
    Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg
  • Von 2004-2011 studentische Aushilfskraft, später freie Mitarbeiterin des Redaktionsbüros lüra
  • Von 2011-2014 Volontärin, später Lektorin
    beim Gabriel Verlag (in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH)
  • Seit 2005 freiberufliche Übersetzerin und Lektorin
  • Verheiratet, zwei Kinder

Die etwas längere Version

Nach einer glücklichen Kindheit im Bergischen Land, Abitur und ein paar Umwegen (ohne die geht es vermutlich nicht) zog ich nach Freiburg, um mein Studium in der wunderschönen Studentenstadt zu beenden. Schon während des Studiums habe ich als Mitarbeiterin des Redaktionsbüros lüra das Handwerk des Lektoratsberufs und die Feinheiten der deutschen Sprache lieben gelernt. Und nachdem ich die Möglichkeit bekommen hatte, mein erstes Buch zu übersetzen, wusste ich, dass ich mein Herz an das Übersetzen verloren hatte.

Nach dem Studium durfte ich im kleinen, feinen Gabriel Verlag wundervolle Bücher betreuen und eine Menge darüber lernen (und Verständnis dafür aufbringen), wie es auf Verlagsseite zugeht. Nach der Geburt meiner beiden Töchter beschloss ich jedoch, mich wieder selbstständig zu machen. Mein Schreibtisch steht inzwischen in einem kleinen Dorf am Kaiserstuhl, und dort tue ich nun das, wofür mein Herz schlägt: Ich setze mich intensiv mit Texten auseinander.

Ab und zu denke ich dabei übrigens an die erste Stunde „Einführung in die Translation“, die ich in meinem abgebrochenen 1. Semester an der FH Köln, Studiengang „Übersetzen/Dolmetschen“ (die Umwege, Sie erinnern sich) besucht habe. Die Dozentin fragte: „Wer von Ihnen interessiert sich für literarisches Übersetzen?“ Von 200 Studenten hob einer die Hand – ich. Die Dozentin fixierte mich und sagte: „Lassen Sie es! Davon kann man nicht leben.“ Sie hat recht. Es macht nicht reich. Aber es macht glücklich. Und dieses Glück versuche ich, in jedem meiner Texte zum Vorschein kommen zu lassen.

Ein Text ist nicht dann vollkommen, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann.

Antoine de Saint-Exupéry